Waldbaden in Greimerath

Start: 10:00 Uhr
Ort: Greimerath, Panzhaus
Dauer: ca. 4 Stunden
Ablauf: Achtsames Verweilen im Wald, kein klassischer Wanderweg

Inmitten unserer oft hektischen Welt lädt der Wald dich ein, still zu werden. Beim Waldbaden geht es nicht ums Wandern – sondern ums Eintauchen. In die Atmosphäre des Waldes. In deine Sinne. In dich selbst.

Gönn dir eine achtsame Auszeit – entschleunigt, verbunden, ganz im Moment.

Nach dem Waldbaden lädt das Gasthaus Panzhaus dazu ein, die beliebten „Ebbes-von-Hei“-Gerichte zu genießen und den Tag gemeinsam in Freude ausklingen zu lassen.

Kosten: 16 €
Tickets: online unter panzhaus.de/vorbestellen

🍃 Einblick gefällig?
So war unser erstes Waldbaden:
👉 Waldbaden – anders, echt, still

Eine Einladung zum Innehalten – für Körper, Geist und Seele.
Tauche ein in die stille Kraft des Waldes – und in dich selbst.

Im Fluss der eigenen Kraft

Es gibt Zeiten im Leben, in denen wir nicht mehr suchen müssen.
Sondern gehen.

Nicht mehr fragen, wo das Glück ist –
sondern spüren, was in uns bereits in Bewegung ist.

Diese Wanderwoche lädt dich ein, genau dort anzukommen:
im eigenen Rhythmus, im eigenen Atem, im eigenen Schritt.


Wir gehen durch Landschaften, die uns dabei unterstützen, wieder in Verbindung zu kommen – mit dem Körper, der Natur und der eigenen inneren Bewegung.

Die Rhön öffnet sich weit und klar.
Höhen, Licht, Wind, Raum.

Ein Landstrich, der trägt und zugleich Weite schenkt –
wie ein tiefes Einatmen.


Im zweiten Teil führt uns der Weg in den Spreewald.
Wasser, Stille, langsames Fließen.

Eine Landschaft, die nicht antreibt, sondern einlädt:
loszulassen, mitzuschwingen, zu vertrauen.


Zwei Landschaften – zwei Qualitäten – ein gemeinsamer Fluss.


Diese Tage sind eine Einladung, dich selbst wieder in Bewegung zu erleben.
Nicht gemacht. Nicht gewollt.
Sondern natürlich.

Im Gehen entsteht Klarheit.
Im Rhythmus der Schritte entsteht Ruhe.
Im Draußensein entsteht Verbindung.


Ich begleite diese Wanderzeit im Rahmen und in der Führung der Wege.
Jede Frau ist in eigener Verantwortung unterwegs – mit ihrem eigenen Rucksack, ihrem eigenen Tempo und ihrem eigenen Raum.

Es gibt Gemeinschaft, wenn sie entsteht.
Und Stille, wenn sie gebraucht wird.


Und wenn dich diese Form des Unterwegsseins ruft, darf daraus auch mehr entstehen:
Wanderzeiten für Gruppen, Frauenkreise oder individuell gestaltete Naturwege.

In der Natur. Im Gehen. Im eigenen Fluss.

Weinwanderung rund ums Panzhaus

Start: 14:00 Uhr
Ort: Panzhaus (zwischen Greimerath & Zerf)
Dauer: ca. 4 Stunden
Strecke: ca. 6 km, leicht begehbar

Nach einer bewegenden ersten Tour im Juni laden wir dich herzlich ein zur zweiten Auflage unserer Weinwanderung – eine sinnliche Verbindung von Naturerlebnis, Weinwissen und gemeinsamem Unterwegssein.

Gemeinsam mit Sommelière Daniela wandern wir durch die herbstliche Landschaft. Unterwegs erwarten dich ausgewählte Genussstationen mit regionalen Weinen, stillen Momenten und lebendigen Impulsen.

Daniela teilt ihr Wissen über die Weine, lädt zum Verkosten ein – und schafft Raum für Austausch und echte Begegnung.

Zum Ausklang lädt das Gasthaus Panzhaus ein, die beliebten „Ebbes-von-Hei“-Gerichte mit allen Sinnen zu genießen.

Kosten: 39 €
Tickets: online unter panzhaus.de/vorbestellen oder direkt im Gasthaus erhältlich

🍷 Rückblick:
Ein Einblick in unsere erste Weinwanderung im Juni:
👉 Zwischen Weite und Wein – Eine Wanderung für die Sinne

Wir freuen uns auf alle, die wieder oder zum ersten Mal mitgehen.
Ein Tag für die Sinne. Für die Seele. Für das Jetzt.

Geht es euch auch so? Kaum kitzeln die Sonnenstrahlen meine Haut, will ich raus ins Grüne: Radfahren, wandern, meine

Sinne spüren und wieder in Kontakt kommen – mit mir selbst und mit der Natur, die gerade so mitreißend lebendig ist.

Ich lade Dich zur Frühlingswanderung in Zusammenarbeit mit dem Panzhaus in Greimerath ein.

Wir treffen uns am Samstag, dem 11. April 2025 um 10 Uhr 45. Um 11 Uhr beginne ich dann die geführte Wanderung auf dem Greimerather Höhenweg.

Der ca. 13 km lange Weg führt uns ca. 4-5 Stunden über abwechslungsreiche Waldgebiete und kleinräumige Flurflächen, aufgelockert wird die Tour durch naturnahe Bächlein und vereinzelt geologische Einblicke in den anstehenden Bundsandstein. Ein Beweidungsprojekt mit Auerochsen und Konik-Pferden ist ein Höhepunkt dieses Weges. Sehenswert ist auch die kleine Mariengrotte am Dorfrand.

Im April entfaltet sich das Leben endlich mit Kraft und leuchtenden Farben. Der Monat steht für frische Lebenskraft, Aufbruch und Neubeginn.

Komm vorbei und verbinde auch Du Dich mit der Natur und Deiner Lebenskraft…

Nachdem wir die Natur mit allen Sinnen bei unserer Wanderung wahrnehmen, lädt das Panzhaus anschließend ein, die leckeren „Ebbes-von-Hei“ Gerichte mit allen Sinnen zu genießen und hier den Tag gemeinsam in Freude ausklingen zu lassen….

Die Kosten liegen bei ca. 10 € für die Wanderung.

Bitte um Voranmeldung per WhatsApp unter: 0151 21668899

Monatliche Naturzeit im Schwarzwälder Hochwald

Nächster Termin: 25. März 2026
Startzeit und Treffpunkt werden einige Tage vorher bekanntgegeben.
Dauer: ca. 3 Stunden
Strecke: ca. 8–12 km

Einmal im Monat nehmen wir uns bewusst Zeit, draußen unterwegs zu sein.
Schritt für Schritt durch Wald und Weite. Ohne Leistungsdruck. Ohne Eile.

Wir gehen in einem gut machbaren Tempo. Es gibt Raum für Austausch und für Stille, für gemeinsames Erleben und für das eigene Wahrnehmen. Kleine Impulse zur Naturwahrnehmung oder Momente des Innehaltens können die Wanderung begleiten, achtsam und unaufdringlich.

Als erfahrene Wanderführerin begleite ich die Gruppe mit Aufmerksamkeit für Weg, Rhythmus und Menschen. Die Route wähle ich passend zur Jahreszeit, zur Gruppe und zum Wetter – so ist jede Wanderung anders und doch entsteht mit der Zeit eine vertraute Runde von Menschen, die gerne draußen unterwegs sind.

Zum Abschluss lassen wir den Weg gemeinsam ausklingen, bei einer Einkehr oder bei einem einfachen Mitbring-Picknick unter freiem Himmel.

Die weiteren Termine legen wir jeweils gemeinsam fest.

Kosten: 7–15 € pro Termin (nach Selbsteinschätzung)
Ist der Beitrag für dich aktuell schwierig, sprich mich gerne an – wir finden eine Lösung.

Anmeldung erforderlich
per E-Mail an: natur@schuetz-anja.de

Mit allen Sinnen durch die Natur streifen und heimische Kräuter kennenlernen

Auf unserem Kräuterspaziergang begeben wir uns auf eine Entdeckungsreise direkt vor unserer Haustür – rund um Trier, Losheim am See oder in der Natur zwischen beiden Orten.
Du erfährst, welche heimischen Wildkräuter uns die Natur schenkt, wie man sie erkennt und auf welche Weise sie verwendet werden können – ob in der Küche, für die Hausapotheke oder als kleine Kraftspender im Alltag.

Die Natur zeigt uns, was gerade gut für uns ist – wir müssen nur hinschauen.

Je nach Jahreszeit entdecken wir unterschiedliche Pflanzen. Im Frühling freuen wir uns über das erste zarte Grün – wie Bärlauch, Giersch, Brennnessel oder Gänseblümchen. Im Sommer und Herbst offenbart sich eine ganz andere Vielfalt.

Wenn das Wetter mitspielt, sammeln wir unterwegs einige Kräuter und bereiten daraus gemeinsam eine kleine Kräuterjause zu, die wir gemeinsam genießen.


Ort: Raum Trier (genauer Treffpunkt bei Anmeldung)
Dauer: ca. 2,5–3 Stunden
Kosten: 22 – 30 € (nach fairer Selbsteinschätzung)
Wenn der Beitrag für dich ein Hindernis ist – sprich mich gerne an. Es gibt immer Lösungen.

📧 Anmeldung & Infos:
natur@schuetz-anja.de


Termine & Kooperationen

Einige Kräuterwanderungen finden in Kooperation mit externen Veranstaltern statt.
Diese offenen Gruppenangebote ermöglichen es, Menschen auch überregionale Zugänge zur Pflanzenwelt zu eröffnen.

Aktuelle Termine und Anmeldung für diese Angebote findest du hier:
Wildschytz

Individuelle Termine im Jahreskreis sind unabhängig davon nach Absprache möglich.

Fackelwanderung rund ums Panzhaus

Start: jeweils 16:45 Uhr
Ort: Panzhaus (Zwischen Greimerath & Zerf)
Dauer: ca. 2,5 Stunden
Strecke: ca. 4 km, leicht begehbar

Begleite uns auf eine stimmungsvolle Fackelwanderung durch die winterliche Landschaft rund ums Panzhaus – eine Einladung zum Innehalten, Auftanken und Verbinden.

Gemeinsam gehen wir ein Stück durch die Dunkelheit – mit Fackeln, stillen Momenten, wärmenden Gesprächen und einem besonderen Trank: dem Alantwein, der an das Licht in uns erinnert.

Im Anschluss kehren wir im Gasthaus Panzhaus ein und genießen „Ebbes von Hei“ – regionale Spezialitäten, liebevoll zubereitet.

Kosten: 15 €
Tickets: online unter https://panzhaus.de/vorbestellen/

Hier erfährst du mehr über die Hintergründe, Rituale und Pflanzenbegleiter der Fackelwanderung:
Wurzelkraft & Fackelschein – Eine Reise zum inneren Licht

Erinnern. Heimkehren. Das innere Licht neu gebären.


Der 1. Advent trägt für mich heute eine andere Bedeutung als früher. Ich habe diese Zeit einmal geliebt – warm, leuchtend, voller Vorfreude. Doch mit den Jahren hat sich etwas verändert. Nicht abrupt, sondern leise und schleichend. Vielleicht, weil ich immer deutlicher spüre, was diese Wochen eigentlich von uns wollen.

Denn wenn ich ehrlich bin: Die äußere Weihnachtswelt fühlt sich für mich inzwischen befremdlich an.

Hektik. Lichtermeere ab Ende November. Weihnachtsmärkte, überall Menschen im Außen. Ein Rennen von Termin zu Termin – und dann, wenn Weihnachten da ist, fällt man in ein Loch: erschöpft, gereizt, überfordert… und viele tief einsam.

Wir haben uns verirrt. Wir haben den Kern verloren.


Die Natur zeigt uns, was Advent wirklich ist

Während draußen alles heller und lauter wird, zieht sich die Natur zurück. Die Tage werden kürzer, die Nächte länger. Das Leben sinkt in die Wurzeln, wird stiller, dunkler.

Die Dunkelheit ist kein Fehler, sie ist der Weg.

Sie ist Schoßraum, Urweiblichkeit, Tiefe. Ein Raum des Ungeborenen. Ein Ort, an dem Neues entstehen kann.

Und genau diese Bewegung spüre ich auch in mir: Leiser werden. Rückzug. Loslassen von allem, was nicht mehr wahr ist.


Eine andere Adventsymbolik – der Weg nach innen

Was wäre, wenn wir den Advent einmal anders denken?

Nicht als „immer heller werden“, sondern als bewusste Reise in die Tiefe:

Am 1. Advent brennen alle vier Kerzen. Jede Woche wird eine weniger entzündet. Das Licht nimmt ab, so wie in der Natur.

Zur Wintersonnenwende am 21.12. erlöschen alle Lichter. Drei heilige Nächte der Stille. Drei Tage des Nichtwissens, des Fühlens, des Entstehens.

Erst in dieser Dunkelheit kann Licht neu geboren werden. Nicht im Außen. Im Herzen.


Christusbewusstsein – eine Geburt in uns

Wir sprechen von „Christusgeburt“ – und viele sehen darin ein äußeres Ereignis. Ein Kind, ein Stall, eine Geschichte von damals.

Doch die tiefere Wahrheit lautet:

Christusbewusstsein wird nicht draußen geboren – es entsteht IN uns.

Es ist kein Datum, sondern ein Bewusstseinszustand. Keine historische Erzählung, sondern ein inneres Erwachen. Ein Erinnern an das göttliche Licht im Menschen.

Und diese Geburt braucht Dunkelheit. Sie braucht Stille. Sie braucht den Mut, nach innen zu gehen.

Die Zeit, in der wir gerade leben, ruft uns genau dazu auf:

  • uns wieder zu erinnern
  • uns vom künstlichen Außen zu lösen
  • uns zu uns selbst zurückzufinden
  • unser inneres Licht zu aktivieren

Die Welt wirkt laut, chaotisch, verdreht, und gerade deshalb ruft sie uns in die Tiefe.


Die Einsamkeit – und der Wunsch nach echten Räumen

Zu Weihnachten ist die Einsamkeit vieler Menschen besonders spürbar. Nicht, weil sie allein wären, sondern weil der Zugang zum eigenen inneren Licht verloren ging.

Das berührt mich zutiefst.

Vielleicht ist es Zeit, diese alten Räume der Stille und des inneren Lichts wieder zu öffnen.

Räume, in denen wir nicht funktionieren müssen.
Räume, die uns zurückführen.
Räume, in denen etwas Neues entstehen darf.


Advent heißt für mich: Heimkehren

In die Dunkelheit.
In die Stille.
In das Wesentliche.
In mein Herz.

Nicht als Rückzug aus dem Leben, sondern als Rückkehr zu mir selbst.

Und vielleicht ist genau das der Ruf dieser Zeit: dass wir uns erinnern, fühlen und das Licht in uns neu gebären.


Einladung

Du musst diesen Weg nicht allein gehen.

Die Dunkelheit kann herausfordernd sein. Sie zeigt uns Themen, die im lauten Außen oft überdeckt werden. Sie führt uns zu Orten in uns, die gesehen werden wollen und manchmal braucht es jemanden, der mit uns durch diese Räume geht.

Ich öffne dafür einen geschützten Raum.
Einen Raum für Stille. Für Rückzug. Für innere Klärung. Für das Wiederfinden des eigenen Lichts.

Wenn du dir Begleitung wünschst, wenn du spürst, dass dich diese Zeit ruft, dann melde dich gerne bei mir.

Gemeinsam gehen wir den Weg zurück zu dir. Zurück ins Wesentliche. Zurück zum Licht in dir. ✨

Manchmal zeigt sich die größte Stärke dort,
wo Zartheit und Kälte einander berühren.

Es gibt Zeiten, die sich nicht wie Alltag anfühlen, sondern wie ein innerer Weg.
Meine Woche in Kevelaer war genau so ein Weg, überraschend klar und tief.

Ein Faden, der ein Jahr früher begann

Vor einem Jahr war ich zum ersten Mal in Aachen, bei der True Voice Arbeit mit Mark Fox. Einige Teilnehmer erzählten von Assisi und von Kevelaer, Orten, zu denen ich damals keinerlei Bezug hatte.

Und doch blieb ein Lied an mir haften:

„Zurück zu mir, jetzt und hier.
Ich lasse meine Ängste los
und komm zurück zu mir…“

Monatelang begleitete mich dieses eine Lied. Die übrige Musik war mir damals zu „heilig“, zu nah an Kirche und Gott. Ich kaufte nur diesen einen Track.

Ein Jahr später lande ich mit Mark in Kevelaer. Und lege mich – ohne Widerstand, ohne Gedanken – in den Schoß der Heiligen Mutter. Das Leben webt manchmal lange Fäden, bevor wir erkennen, wohin sie führen.

Ankommen in der Schwere

Als ich in Kevelaer ankam, spürte ich sofort die Dichte: alte Mauern, lange Gänge, eine jahrhundertalte männliche Prägung. Ich war erschöpft, überfordert, fast abgeschnitten von meiner eigenen Leichtigkeit.

Erst später begriff ich: Ich war nicht hier trotz der Schwere – sondern wegen der Schwere.

Der innere Kreuzweg

Gleich am ersten Tag begegnete mir eine Reihe von Worten, die mich wie Pfeile trafen:

Einsaat – Empfängnis – Zuwendung – Schicksal – Verstrickung – Randgruppe – Ohnmacht – Entmachtet – Entwürdigt – Aussichtslos – Durchkreuzt – Aufgegeben

Ich erkannte darin kein kirchliches Bild, sondern ein inneres Echo. Mein System sagte: „Genau das kenne ich. Genau hier gehe ich gerade hindurch.“

Diese Worte beschreiben nicht nur einen religiösen Kreuzweg, sondern auch innere Wege, die Menschen in Umbrüchen, Trauerzeiten oder Krisen durchwandern. Genau das begegnet mir auch in meiner Arbeit: Der Moment, in dem das Außen plötzlich zum Spiegel des Innen wird.

Klang, Körper und Erinnerung

In der Klangmeditation zeigte sich mein Körper deutlicher als jede Einsicht. Meine Beine schmerzten, als wollten sie sagen:

„Hier ist etwas, das du lange getragen hast. Jetzt darf es gehen.“

Der Körper spricht zuerst, lange bevor Worte möglich sind. Wenn er sprechen darf, öffnet sich oft ein ganzer Raum von Entlastung.

Die Mutterkraft

Die Lieder dieser Woche trafen mich tief:

„Halt mich, heilige Mutter…
Nähre mich…
Überall in mir bist du zu Haus…“

Ich verstand plötzlich, wie sehr ich mich nach einer inneren Mutterkraft gesehnt hatte, nicht nach Religion, sondern nach Urgeborgenheit.

Viele Menschen tragen diese Sehnsucht in sich, manchmal ohne zu wissen, wonach sie eigentlich suchen.

Der Wendepunkt

Am Abend vor dem Konzert war mein System erschöpft. Und doch wollte etwas in mir in die Kerzenkapelle.

Dort öffnete sich ein Raum, der mich trug.

Vor allem das Lied „Überall in mir bist du zu Haus“ war wie ein leiser Riss in der Wand der Schwere. In dieser Nacht fühlte ich mich zum ersten Mal seit langer Zeit genährt.

Going Home

Am letzten Morgen sangen wir:

„Going home – I’m going home with you.“

In diesem Moment wusste ich: Ich kehre nicht nur nach Hause zurück – ich kehre zu mir zurück.

Diese Rückkehr kenne ich auch aus meiner Begleitung mit Menschen: Der Moment, in dem spürbar wird, dass ein innerer Weg wieder frei wird.

Und danach?

Seit meiner Rückkehr spüre ich mehr Leichtigkeit, mehr Boden, mehr Verbundenheit.

Ein Frühstück, ein Gespräch, ein Spaziergang – alles trägt einen neuen Klang. Als hätte sich ein alter Mantel von mir gelöst.

Früher dachte ich:
„Das ist mir zu heilig, zu viel Gott.“

Heute weiß ich:
Ich habe nicht die Kirche gesucht – ich habe meine eigene Anbindung gefunden.

Genau darum geht es auch in meiner Wegbegleitung: Menschen Raum zu geben, damit sie wieder Zugang finden, zu sich selbst, zu ihrer inneren Kraft und zu ihrer Wahrheit. Schritt für Schritt.


Einladung ins gemeinsame Gehen

Wenn du selbst durch eine Zeit der Schwere, des Übergangs oder des Abschieds gehst, und jemanden brauchst, der an deiner Seite bleibt, begleite ich dich gern.

Mit Weite.
Mit Klarheit.
Mit Präsenz.
Mit dem Wissen, dass Rückkehr möglich ist – auch wenn der Weg dorthin noch verborgen scheint.

Melde dich einfach, wenn du jemanden brauchst, der ein Stück mit dir geht.