Manchmal kündigt sich Wandel leise an. Nicht durch ein äußeres Ereignis, sondern durch eine Bewegung im Inneren.

Der Körper wird wacher.
Empfindsamer.
Durchlässiger.

Etwas beginnt sich zu lösen, noch bevor Worte dafür da sind.


Übergänge spüren

Zeiten des Abschieds öffnen oft mehr als einen einzelnen Moment. Sie berühren Vergangenes, holen Erinnerungen an die Oberfläche und lassen alte Räume noch einmal fühlbar werden.

Nicht alles zeigt sich im Denken.
Vieles geschieht im Körper.

Im Nervensystem. Im feinen Wahrnehmen dessen, was nicht mehr trägt und dessen, was lebendig bleiben will.

Manches wirkt nach, ohne dass es eine Geschichte braucht.


Würde und Raum

Abschied ist mehr als ein äußerer Akt. Er braucht Raum. Zeit. Und eine Form, die dem Übergang gerecht wird.

Wenn Rituale ihre Berührung verlieren, wird das im Inneren spürbar. Nicht als Bewertung, sondern als leises Wissen:

Hier fehlt etwas.

Vielleicht ist es Nähe. Vielleicht Würde. Vielleicht einfach Stille.


Alte Räume – neues Spüren

Vergangene Lebensräume müssen nicht neu betreten werden, um ihre Wirkung zu erkennen.

Begegnungen, Erinnerungen, unausgesprochene Verbindungen können auftauchen und wieder gehen.

Nicht alles will geklärt werden. Manches will gesehen werden und im eigenen Tempo integriert sein.


Dem Lebendigen folgen

Inmitten von Abschied zeigt sich oft auch das Leben selbst. Unscheinbar. Warm. Tragend.

Dort, wo nichts erwartet wird, entsteht manchmal das, was wirklich nährt.

Ich bin verbunden mit dem Lebendigen.

Ohne mich festzuhalten an dem, was nicht mehr mein Raum ist.


Mein Wirken

Vielleicht ist genau das der Kern meiner Begleitung:
Raum zu halten, ohne Drama.
Ich begleite Menschen in Übergangszeiten. Ruhig. Präsent. Ohne zu drängen.

Wenn Altes sich löst und Neues noch keine Form hat. Wenn der Körper spricht und Worte erst später kommen.

Meine Begleitung schafft Raum für Wahrnehmung, für Erdung und für das eigene innere Tempo.

Natur, Stille und Klang können dabei unterstützend wirken.

Manches muss nicht verstanden werden.
Es darf getragen sein.

Manchmal zeigt sich ein Übergang nicht laut.

Er kommt leise, als Müdigkeit, als Frage,
als Gefühl von „So wie bisher geht es nicht weiter“.

In solchen Phasen braucht es nicht sofort Antworten,
sondern Raum.

Raum zum Innehalten,
Sortieren,
Atmen.

Ich glaube daran, dass Wandlung dort geschieht,
wo nichts gedrängt wird.

Wo Gedanken sich ordnen dürfen
und das Wesentliche wieder hörbar wird.

Manches klärt sich,
wenn jemand ruhig mitgeht.

Fackelwanderung rund ums Panzhaus

Start: jeweils 16:45 Uhr
Ort: Panzhaus (Zwischen Greimerath & Zerf)
Dauer: ca. 2,5 Stunden
Strecke: ca. 4 km, leicht begehbar

Begleite uns auf eine stimmungsvolle Fackelwanderung durch die winterliche Landschaft rund ums Panzhaus – eine Einladung zum Innehalten, Auftanken und Verbinden.

Gemeinsam gehen wir ein Stück durch die Dunkelheit – mit Fackeln, stillen Momenten, wärmenden Gesprächen und einem besonderen Trank: dem Alantwein, der an das Licht in uns erinnert.

Im Anschluss kehren wir im Gasthaus Panzhaus ein und genießen „Ebbes von Hei“ – regionale Spezialitäten, liebevoll zubereitet.

Kosten: 15 €
Tickets: online unter https://panzhaus.de/vorbestellen/

Hier erfährst du mehr über die Hintergründe, Rituale und Pflanzenbegleiter der Fackelwanderung:
Wurzelkraft & Fackelschein – Eine Reise zum inneren Licht

Waldbaden in Greimerath

Start: 10:00 Uhr
Ort: Greimerath, Panzhaus
Dauer: ca. 4 Stunden
Ablauf: Achtsames Verweilen im Wald, kein klassischer Wanderweg

Inmitten unserer oft hektischen Welt lädt der Wald dich ein, still zu werden. Beim Waldbaden geht es nicht ums Wandern – sondern ums Eintauchen. In die Atmosphäre des Waldes. In deine Sinne. In dich selbst.

Gönn dir eine achtsame Auszeit – entschleunigt, verbunden, ganz im Moment.

Nach dem Waldbaden lädt das Gasthaus Panzhaus dazu ein, die beliebten „Ebbes-von-Hei“-Gerichte zu genießen und den Tag gemeinsam in Freude ausklingen zu lassen.

Kosten: 16 €
Tickets: online unter panzhaus.de/vorbestellen

🍃 Einblick gefällig?
So war unser erstes Waldbaden:
👉 Waldbaden – anders, echt, still

Eine Einladung zum Innehalten – für Körper, Geist und Seele.
Tauche ein in die stille Kraft des Waldes – und in dich selbst.

Weinwanderung rund ums Panzhaus

Start: 14:00 Uhr
Ort: Panzhaus (zwischen Greimerath & Zerf)
Dauer: ca. 4 Stunden
Strecke: ca. 6 km, leicht begehbar

Nach einer bewegenden ersten Tour im Juni laden wir dich herzlich ein zur zweiten Auflage unserer Weinwanderung – eine sinnliche Verbindung von Naturerlebnis, Weinwissen und gemeinsamem Unterwegssein.

Gemeinsam mit Sommelière Daniela wandern wir durch die herbstliche Landschaft. Unterwegs erwarten dich ausgewählte Genussstationen mit regionalen Weinen, stillen Momenten und lebendigen Impulsen.

Daniela teilt ihr Wissen über die Weine, lädt zum Verkosten ein – und schafft Raum für Austausch und echte Begegnung.

Zum Ausklang lädt das Gasthaus Panzhaus ein, die beliebten „Ebbes-von-Hei“-Gerichte mit allen Sinnen zu genießen.

Kosten: 39 €
Tickets: online unter panzhaus.de/vorbestellen oder direkt im Gasthaus erhältlich

🍷 Rückblick:
Ein Einblick in unsere erste Weinwanderung im Juni:
👉 Zwischen Weite und Wein – Eine Wanderung für die Sinne

Wir freuen uns auf alle, die wieder oder zum ersten Mal mitgehen.
Ein Tag für die Sinne. Für die Seele. Für das Jetzt.

Geht es euch auch so? Kaum kitzeln die Sonnenstrahlen meine Haut, will ich raus ins Grüne: Radfahren, wandern, meine

Sinne spüren und wieder in Kontakt kommen – mit mir selbst und mit der Natur, die gerade so mitreißend lebendig ist.

Ich lade Dich zur Frühlingswanderung in Zusammenarbeit mit dem Panzhaus in Greimerath ein.

Wir treffen uns am Samstag, dem 12. April 2025 um 10 Uhr 45. Um 11 Uhr beginne ich dann die geführte Wanderung auf dem Greimerather Höhenweg.

Der ca. 13 km lange Weg führt uns ca. 4-5 Stunden über abwechslungsreiche Waldgebiete und kleinräumige Flurflächen, aufgelockert wird die Tour durch naturnahe Bächlein und vereinzelt geologische Einblicke in den anstehenden Bundsandstein. Ein Beweidungsprojekt mit Auerochsen und Konik-Pferden ist ein Höhepunkt dieses Weges. Sehenswert ist auch die kleine Mariengrotte am Dorfrand.

Im April entfaltet sich das Leben endlich mit Kraft und leuchtenden Farben. Der Monat steht für frische Lebenskraft, Aufbruch und Neubeginn.

Komm vorbei und verbinde auch Du Dich mit der Natur und Deiner Lebenskraft…

Nachdem wir die Natur mit allen Sinnen bei unserer Wanderung wahrnehmen, lädt das Panzhaus anschließend ein, die leckeren „Ebbes-von-Hei“ Gerichte mit allen Sinnen zu genießen und hier den Tag gemeinsam in Freude ausklingen zu lassen….

Die Kosten liegen bei ca. 10 € für die Wanderung.

Bitte um Voranmeldung per WhatsApp unter: 0151 21668899

Mit allen Sinnen durch die Natur streifen und heimische Kräuter kennenlernen

Auf unserem Kräuterspaziergang begeben wir uns auf eine Entdeckungsreise direkt vor unserer Haustür – rund um Trier, Losheim am See oder in der Natur zwischen beiden Orten.
Du erfährst, welche heimischen Wildkräuter uns die Natur schenkt, wie man sie erkennt und auf welche Weise sie verwendet werden können – ob in der Küche, für die Hausapotheke oder als kleine Kraftspender im Alltag.

Die Natur zeigt uns, was gerade gut für uns ist – wir müssen nur hinschauen.

Je nach Jahreszeit entdecken wir unterschiedliche Pflanzen. Im Frühling freuen wir uns über das erste zarte Grün – wie Bärlauch, Giersch, Brennnessel oder Gänseblümchen. Im Sommer und Herbst offenbart sich eine ganz andere Vielfalt.

Wenn das Wetter mitspielt, sammeln wir unterwegs einige Kräuter und bereiten daraus gemeinsam eine kleine Kräuterjause zu, die wir gemeinsam genießen.


Ort: Raum Trier (genauer Treffpunkt bei Anmeldung)
Dauer: ca. 2,5–3 Stunden
Kosten: 22 – 30 € (nach fairer Selbsteinschätzung)
Wenn der Beitrag für dich ein Hindernis ist – sprich mich gerne an. Es gibt immer Lösungen.

📧 Anmeldung & Infos:
natur@schuetz-anja.de


Termine & Kooperationen

Einige Kräuterwanderungen finden in Kooperation mit externen Veranstaltern statt.
Diese offenen Gruppenangebote ermöglichen es, Menschen auch überregionale Zugänge zur Pflanzenwelt zu eröffnen.

Aktuelle Termine und Anmeldung für diese Angebote findest du hier:
Wildschytz

Individuelle Termine im Jahreskreis sind unabhängig davon nach Absprache möglich.

Fackelwanderung rund ums Panzhaus

Start: jeweils 16:45 Uhr
Ort: Panzhaus (Zwischen Greimerath & Zerf)
Dauer: ca. 2,5 Stunden
Strecke: ca. 4 km, leicht begehbar

Begleite uns auf eine stimmungsvolle Fackelwanderung durch die winterliche Landschaft rund ums Panzhaus – eine Einladung zum Innehalten, Auftanken und Verbinden.

Gemeinsam gehen wir ein Stück durch die Dunkelheit – mit Fackeln, stillen Momenten, wärmenden Gesprächen und einem besonderen Trank: dem Alantwein, der an das Licht in uns erinnert.

Im Anschluss kehren wir im Gasthaus Panzhaus ein und genießen „Ebbes von Hei“ – regionale Spezialitäten, liebevoll zubereitet.

Kosten: 15 €
Tickets: online unter https://panzhaus.de/vorbestellen/

Hier erfährst du mehr über die Hintergründe, Rituale und Pflanzenbegleiter der Fackelwanderung:
Wurzelkraft & Fackelschein – Eine Reise zum inneren Licht

Erinnern. Heimkehren. Das innere Licht neu gebären.


Der 1. Advent trägt für mich heute eine andere Bedeutung als früher. Ich habe diese Zeit einmal geliebt – warm, leuchtend, voller Vorfreude. Doch mit den Jahren hat sich etwas verändert. Nicht abrupt, sondern leise und schleichend. Vielleicht, weil ich immer deutlicher spüre, was diese Wochen eigentlich von uns wollen.

Denn wenn ich ehrlich bin: Die äußere Weihnachtswelt fühlt sich für mich inzwischen befremdlich an.

Hektik. Lichtermeere ab Ende November. Weihnachtsmärkte, überall Menschen im Außen. Ein Rennen von Termin zu Termin – und dann, wenn Weihnachten da ist, fällt man in ein Loch: erschöpft, gereizt, überfordert… und viele tief einsam.

Wir haben uns verirrt. Wir haben den Kern verloren.


Die Natur zeigt uns, was Advent wirklich ist

Während draußen alles heller und lauter wird, zieht sich die Natur zurück. Die Tage werden kürzer, die Nächte länger. Das Leben sinkt in die Wurzeln, wird stiller, dunkler.

Die Dunkelheit ist kein Fehler, sie ist der Weg.

Sie ist Schoßraum, Urweiblichkeit, Tiefe. Ein Raum des Ungeborenen. Ein Ort, an dem Neues entstehen kann.

Und genau diese Bewegung spüre ich auch in mir: Leiser werden. Rückzug. Loslassen von allem, was nicht mehr wahr ist.


Eine andere Adventsymbolik – der Weg nach innen

Was wäre, wenn wir den Advent einmal anders denken?

Nicht als „immer heller werden“, sondern als bewusste Reise in die Tiefe:

Am 1. Advent brennen alle vier Kerzen. Jede Woche wird eine weniger entzündet. Das Licht nimmt ab, so wie in der Natur.

Zur Wintersonnenwende am 21.12. erlöschen alle Lichter. Drei heilige Nächte der Stille. Drei Tage des Nichtwissens, des Fühlens, des Entstehens.

Erst in dieser Dunkelheit kann Licht neu geboren werden. Nicht im Außen. Im Herzen.


Christusbewusstsein – eine Geburt in uns

Wir sprechen von „Christusgeburt“ – und viele sehen darin ein äußeres Ereignis. Ein Kind, ein Stall, eine Geschichte von damals.

Doch die tiefere Wahrheit lautet:

Christusbewusstsein wird nicht draußen geboren – es entsteht IN uns.

Es ist kein Datum, sondern ein Bewusstseinszustand. Keine historische Erzählung, sondern ein inneres Erwachen. Ein Erinnern an das göttliche Licht im Menschen.

Und diese Geburt braucht Dunkelheit. Sie braucht Stille. Sie braucht den Mut, nach innen zu gehen.

Die Zeit, in der wir gerade leben, ruft uns genau dazu auf:

  • uns wieder zu erinnern
  • uns vom künstlichen Außen zu lösen
  • uns zu uns selbst zurückzufinden
  • unser inneres Licht zu aktivieren

Die Welt wirkt laut, chaotisch, verdreht, und gerade deshalb ruft sie uns in die Tiefe.


Die Einsamkeit – und der Wunsch nach echten Räumen

Zu Weihnachten ist die Einsamkeit vieler Menschen besonders spürbar. Nicht, weil sie allein wären, sondern weil der Zugang zum eigenen inneren Licht verloren ging.

Das berührt mich zutiefst.

Vielleicht ist es Zeit, diese alten Räume der Stille und des inneren Lichts wieder zu öffnen.

Räume, in denen wir nicht funktionieren müssen.
Räume, die uns zurückführen.
Räume, in denen etwas Neues entstehen darf.


Advent heißt für mich: Heimkehren

In die Dunkelheit.
In die Stille.
In das Wesentliche.
In mein Herz.

Nicht als Rückzug aus dem Leben, sondern als Rückkehr zu mir selbst.

Und vielleicht ist genau das der Ruf dieser Zeit: dass wir uns erinnern, fühlen und das Licht in uns neu gebären.


Einladung

Du musst diesen Weg nicht allein gehen.

Die Dunkelheit kann herausfordernd sein. Sie zeigt uns Themen, die im lauten Außen oft überdeckt werden. Sie führt uns zu Orten in uns, die gesehen werden wollen und manchmal braucht es jemanden, der mit uns durch diese Räume geht.

Ich öffne dafür einen geschützten Raum.
Einen Raum für Stille. Für Rückzug. Für innere Klärung. Für das Wiederfinden des eigenen Lichts.

Wenn du dir Begleitung wünschst, wenn du spürst, dass dich diese Zeit ruft, dann melde dich gerne bei mir.

Gemeinsam gehen wir den Weg zurück zu dir. Zurück ins Wesentliche. Zurück zum Licht in dir. ✨

Manchmal zeigt sich die größte Stärke dort,
wo Zartheit und Kälte einander berühren.