Vertrauen in den Weg
Manchmal schenkt mir das Leben keinen weichen Boden und doch finde ich Halt, Tiefe und meinen eigenen Weg.
Worte, die wachsen wie Pflanzen am Wegesrand –
mal zart, mal kraftvoll, immer verbunden mit der Erde und dem Leben.
Anja Schütz schreibt über Wandlung, Freiheit, Klang und Stille –
als Einladung, dem eigenen Herzen zu lauschen.
Manchmal schenkt mir das Leben keinen weichen Boden und doch finde ich Halt, Tiefe und meinen eigenen Weg.
Im Schweigen alter Bäumeflüstert das Geheimnis des Wandels –Vergehen ist Erwachen
Wir wachsen dort, wo niemand uns erwartet. Aus der Dunkelheit heraus. Ganz leise. Ganz eigen
Mitten im Grauöffnet sich ein kleines Leuchten. Es braucht keine Schärfe,keine Erklärung. Es genügt,dass es da ist. Ein Farbhauch,ein Atemzug Leben,ein stilles Ich bin. Und plötzlichwird der ganze Tagein bisschen weiterund heller.
Im feuchten Laubwächst still die Krause Glucke —zart, verborgen, kraftvoll. Sie erinnert:Wandlung geschieht im Schweigen,Schönheit im Verborgenen. So segnet dich der Waldmit seiner stillen Kraftund dem Wissen,dass auch du Teildes großen Neubeginns bist.
Altes Wissen, Staunen und Freude im Wald Ein Ruf aus dem Boden Manchmal führt uns das Leben auf Wege, die wir gar nicht geplant hatten und plötzlich stehen wir mitten im Wald, umgeben von feuchter Erde, Moos und dem Duft nach Neubeginn. Die Pilze, kaum sichtbar, wie kleine Geheimnisse im Laub, rufen leise: Schau mich […]
🌿 Zwischen Himmel und Erde Ich stehe,verwurzelt im Atem der Erde,der Wind spielt mit meinem Haar. Mein Blick hebt sichin das Blau, das mich ruft.Wolken ziehen –Träume des Himmels. Ich bin da,nicht mehr getrennt,von oben, von unten,von mir. Licht berührt meine Haut,und etwas in mirantwortet still: Ich bin der Atemzwischen Himmel und Erde.Ich bin das […]
Im stillen Schoß des Waldesöffnet sich ein Herz aus Holz und Moos.Es trägt die Spuren der Zeit,verwundet – und doch so lebendig. Hier ruht die Weisheit des Wachsens:dass Heilung nicht das Vergessen ist,sondern das sanfte Umarmendessen, was war. Und während der Baum weiter atmet,erinnert er uns daran –dass auch in unsdas Herz der Erde schlägt. […]
Am Ufer, wo das Moos den Stamm umhüllt, neigt sich die Erde zum Wasser –wie im Lauschen auf ihr eigenes Spiegelbild.Vielleicht ist es das, was wir alle suchen:das leise Wiedererkennen im stillen Glanz der Tiefe.
„Nach dem Wandern durch Erde, Moos und Pilzduftbleibe ich am Wasser stehen.Blätter treiben davon – wie Gedanken,Wolken spiegeln sich – wie die Seele,die sich erinnert: Alles fließt, alles wandelt sich,und ich bin Teil dieses Atems.“ 🌿💨
